Über Uns
Wer wir sind
Die Halben Meter sind seit der Eröffnung der ersten Einrichtung im Jahr 1994 im Herzen von Hamburg-Eimsbüttel im Bereich der professionellen Kinderbetreuung tätig.
Derzeit gehören zu den Halben Metern drei Einrichtungen: zwei Krippen und eine Elementargruppe. In den Krippen werden bis zu 22 und im Elementarbereich bis zu 52 Kinder betreut.
Unser Dachverband ist der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg.
Seit der Gründung der Gesellschaft im Jahre 1993 (ehemals e.V. – nunmehr gemeinnützige GmbH) überzeugen wir durch moderne und innovative pädagogische Leistungen im Bereich der Kinderbetreuung. Mit den Krippen Minimeter Langenfelder Damm (seit 2006) und Minimeter Fruchtallee (seit 2009) haben wir uns vergrößert und bieten weiterhin einen familiären und persönlichen Rahmen für Kind, Eltern und Mitarbeitende.
Seit der Gründung ist Sozialpädagogin Frau Iris Wagenblast im Bereich der Geschäftsführung tätig, sodass sich das pädagogische Personal voll und ganz den inhaltlichen Aufgaben widmen kann. Seit 2016 unterstützt die Juristin Frau Hannah Begovic als weitere Geschäftsführerin die Gesellschaft.
Alle unsere Einrichtungen haben das Kita-Prüfverfahren der Stadt Hamburg erfolgreich absolviert. Dieses Ergebnis bestätigt das hohe Niveau unserer pädagogischen Betreuung und die sichere Umgebung, in der Kinder sich wohlfühlen und entfalten können.
Zur kontinuierlichen Sicherung und Weiterentwicklung unserer Qualitätsstandards arbeiten wir mit dem Qualitätssystem PQ-Sys des Paritätischen Hamburg. Unsere Konzepte werden kontinuierlich auf Grundlage aktueller Fachkenntnisse analysiert, diskutiert und bei Bedarf angepasst sowie umgesetzt.
So schaffen wir eine vertrauensvolle Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und beste Betreuung Ihrer Kinder.
Unsere Einrichtungen schließen maximal vier Wochen im Jahr und sind grundsätzlich auch während der Schulferien geöffnet.
Wir achten bei der Festsetzung unserer Schließtage auf eine ausgewogene Verteilung über das gesamte Jahr – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Ferien, um die Belastung für Familien so gering wie möglich zu halten.
Unser pädagogisches Leitbild
Wir sehen jedes Kind als einzigartiges, kompetentes Wesen, das mit all seinen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Entwicklungspotenzialen ernst genommen werden möchte. Unsere pädagogische Arbeit basiert auf einem Menschenbild, das von Empathie, Achtsamkeit, Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist.
In unserer Kita schaffen wir einen sicheren Ort, an dem Kinder sich angenommen, gesehen und geborgen fühlen. Hier können sie mit Freude spielen, lernen, lachen, forschen, experimentieren, Fehler machen und wachsen – sowohl individuell als auch gemeinsam mit anderen. Wir sind davon überzeugt, dass Kinder am besten lernen, wenn sie selbst aktiv werden dürfen, wenn sie neugierig sein und eigene Erfahrungen machen können. Deshalb gestalten wir unseren Alltag so, dass jedes Kind Raum für Selbstentfaltung, Selbstwirksamkeit und Mitgestaltung hat.
Zugleich verstehen wir uns als verlässliche, feinfühlige Bezugspersonen, die die Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen und sie liebevoll begleiten. Eine sichere Bindung ist für uns das Fundament jeder gesunden Entwicklung – sowohl in emotionaler, sozialer als auch in kognitiver Hinsicht. Wir nehmen uns Zeit für Beziehung, für das genaue Beobachten und Verstehen, für Trost und Ermutigung, für klare Kommunikation und gemeinsame Lösungen. Wir sprechen mit den Kindern und hören ihnen aufmerksam zu. Dabei legen wir Wert auf ein achtsames, liebevolles Miteinander, das auf Gewaltfreiheit, Gleichwürdigkeit und gegenseitigem Respekt beruht – nicht nur zwischen Kindern und Erwachsenen, sondern im gesamten Kita-Team und mit den Familien. Wir arbeiten eng mit den Eltern zusammen und legen großen Wert auf regelmäßigen Austausch, Offenheit und Vertrauen. Deshalb ist uns auch die Gewaltfreie Kommunikation ein besonderes Anliegen. Sie ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und das gesamte pädagogische Team hat erfolgreich an der Fortbildung „Gewaltfreie Kommunikation (GFK)“ teilgenommen – für einen achtsamen, respektvollen und verbindenden Umgang im Kita-Alltag.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Partizipation der Kinder. Sie haben das Recht, ihre Meinung zu sagen, Entscheidungen mitzutreffen und ihren Alltag mitzugestalten. Partizipation beginnt im Kleinen: bei der Frage, ob ein Kind beim Morgenkreis mitmachen möchte, welches Lied gesungen wird oder welchen Teller es beim Mittagessen wählt. Sie zeigt sich aber auch darin, dass Kinder bei der Gestaltung von Projekten, Regeln oder dem Außengelände mitwirken dürfen.
Die Kinderrechte sind ein wichtiger Bestandteil unseres pädagogischen Alltags und prägen unser tägliches Handeln.
Unser Miteinander ist geprägt von Achtsamkeit, Wertschätzung und enger Zusammenarbeit mit den Familien, mit denen wir offenen und vertrauensvollen Austausch pflegen.
Unsere Kita ist ein Ort der Vielfalt – kulturell, sprachlich, familiär, religiös und körperlich. Wir fördern Inklusion, leben Toleranz und setzen uns gegen Ausgrenzung ein.
Zudem regen wir Kinder an, ihre Umwelt bewusst und nachhaltig zu gestalten, indem wir ressourcenschonend arbeiten und Naturmaterialien kreativ einsetzen.
Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich an den Hamburger Bildungsleitlinien. Durch regelmäßige Fortbildungen, Teamsitzungen, Supervisionen und kollegiale Beratung reflektieren und entwickeln wir unsere Haltung stetig weiter. Unser gemeinsam entwickeltes „Regel-ABC“ dient als Kompass für unsere Werte und Orientierung im Alltag. Qualität verstehen wir dabei als fortlaufenden Prozess mit dem Ziel, Kindern jeden Tag ein Stück gerechter zu begegnen.
Unsere pädagogischen Grundlagen
Unsere Arbeit stützt sich auf drei zentrale pädagogische Ansätze, die sich sinnvoll ergänzen und ineinander greifen:
1. Der Situationsansatz:
Wir nehmen die Lebenswelt der Kinder ernst und machen sie zum Ausgangspunkt für Lernen und Entwicklung. Themen, die Kinder im Alltag beschäftigen – ob Familie, Feste, Freundschaft, Gefühle oder gesellschaftliche Ereignisse – greifen wir auf und gestalten daraus gemeinsam mit den Kindern Projekte, Lernangebote und Alltagssituationen. Wir begleiten sie individuell und stärken ihre Fähigkeiten zur Selbstbestimmung, Solidarität und aktiven Teilhabe an der Gemeinschaft.
2. Die bedürfnisorientierte Pädagogik:
Kinder haben – wie Erwachsene – vielfältige Bedürfnisse: nach Sicherheit, Autonomie, Verbindung, Bewegung, Ruhe, Struktur, Neugier, Herausforderung und vielem mehr. Wir achten achtsam auf diese Bedürfnisse und versuchen, unser pädagogisches Handeln darauf abzustimmen. Das bedeutet z. B., dass ein Kind Zeit braucht, um sich von den Eltern zu verabschieden, dass ein anderes lieber im alleine spielt statt in der großen Gruppe oder dass ein drittes heute ganz viel Nähe braucht. Besonders in der Eingewöhnung legen wir großen Wert auf eine sanfte, individuell angepasste Begleitung, bei der das Tempo und die Signale des Kindes im Mittelpunkt stehen.
3. Die Montessori-Pädagogik:
Wir teilen die Überzeugung, dass Kinder am besten lernen, wenn sie es aus eigenem Antrieb tun dürfen. In einer vorbereiteten Umgebung mit anregenden, kindgerechten Materialien laden wir die Kinder ein, selbstständig zu entdecken, zu forschen, auszuprobieren und Lösungen zu finden. Die Rolle der pädagogischen Fachkraft ist dabei die einer aufmerksamen, wertschätzenden Begleitung – wir geben Impulse, aber keine starren Vorgaben. Die Kinder dürfen Fehler machen, sich ausprobieren, eigene Wege finden – und dabei erleben: „Ich kann das selbst!“
